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Kartoffelblüte Ursprung der Kartoffel

Die ursprüngliche Heimat ist Peru. Noch heute gibt es in den Anden
und den Kordilleren ca. 90 Wildkartoffelsorten.
Die Standorte reichen vom Bergnebelwald über trockene Wüstengebiete
bis hin zu Hochlagen von ca. 4300 m.

Die meisten Wildkartoffeln sind an ihren Standorten hochspezialisiert.
Insgesamt gibt es von Mittel- bis Südamerika heute noch 160 - 200
Sorten.

Die nach Europa um 1540 - 1565 eingeführten Sorten sind allesamt bereits von den Inka kultivierte Sorten.

Eine mögliche "Urkartoffel" ist nach Büchner (1961) Solanum verneii.
Sie ist der europäischen Kartoffel am ähnlichsten.
Knolle Für die heutige Kartoffelzüchtung sind die Wildkartoffeln sehr wichtig.
Zum Teil sind sie krankheitsresistent, geschmacklich das "i-Tüpfelchen"
oder an schwierigen Standorten relativ erntesicher.

In den verschiedenen GEN-Banken werden sie geschützt und erhalten.
Die größte GEN-Bank ist in Lima mit ca. 4000 Sorten und Variablen insgesamt. Die bedeutendste in Deutschland ist in Groß-Lüsewitz,
einem Zweig der IPK Gatersleben.
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